Landschaft Rhön

Heute

schon an

morgen denken

Konzept


Das Dorf Heubach liegt in landschaftlich reizvoller Lage am Rande der Rhön zwischen den Städten Fulda, Bad Brückenau und Schlüchtern.

Heubach ist mit seinen 700 Einwohnern ländlich geprägt und stellt sich primär als staatlich anerkannter Erholungsort als Wohnort inmitten einer intakten Natur dar.

Insofern ist es ein zentrales Anliegen, mit der Realisierung des Nahwärmenetzes die Attraktivität des Ortes maßgeblich zu steigern.

Der größte Teil der Liegenschaften wird derzeit wärmetechnisch mit Heizöl-Anlagen versorgt. Einige wenige Hausbesitzer heizen mit Holzkesseln bzw. Pellet-Anlagen. Schon heute kommt Holz bei vielen Liegenschaften für Kamin- und Kachelöfen als Zuheizung zum Einsatz.

Für den Bau des Betriebsgebäudes wurde sich für ein Grundstück ca. 200 m außerhalb der Ortsgrenze entschieden. Die Gesamtfläche des Grundstücks beträgt 5.426 qm.

Das Betriebsgebäude wird als teiloffene Halle konzipiert, in der die Holzhackschnitzel ebenerdig gelagert werden. Die Holzhackschnitzel werden mit Rührwerken zu den Kesseln bzw. zum BHKW transportiert. Um Übertragungsverluste bei der Strom-Einspeisung in das öffentliche Netz zu vermeiden,wird ein separates Transformator-Häuschen auf dem Grundstück erstellt.

Sie haben den Vorteil der dörflichen Gemeinschaft genutzt und etwas auf den Weg gebracht, das allen dient und nutzt.CDU-Politikerin Lucia Puttrich
Berühmt, berüchtigte Energiewende. Bernd Woide (Landrat des Kreises Fulda)


Das Projekt sollte idealerweise alle Haushalte des Dorfes mit regenerativer Energie versorgen


Mit geplanten 7.000 Betriebsstunden pro Jahr wird ein Holzvergaser-Blockheizkraftwerk der Marke „Spanner“ den benötigten Grundbedarf an Wärme abdecken.

Dieses BHKW leistet 115 KWh thermische und 45 KWh elektrische Energie. Die thermische Energie wird im Netz zur Grundbedarfsabsicherung bereitgestellt. Die elektrische Energie wird in das öffentliche Netz eingespeist und gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) entsprechend vergütet.

Gemäß den Referenzen ist dieses BHKW sehr zuverlässig (hohe Betriebsstundenzahl pro Jahr), ist verhältnismäßig einfach aufgebaut, damit einfach zu warten und besitzt den maßgeblichen Vorteil, dass keine Nebenprodukte außer Holzkohlenstaub anfallen.

Zur zusätzlichen Wärmegewinnung werden im Heizhaus drei Holzhackschnitzelkessel eingebaut. Je nach Wärmebedarf im Netzwerden die einzelnen Kessel nacheinander hinzugeschaltet.


Vorteile des Projektes:

  • Unabhängigkeit von durch Spekulation geprägten Ölpreisen und dadurch mittel- und langfristig günstigere Wärmekosten.
  • Hohe Umweltverträglichkeit, enorm hohe Einsparungen an CO2, nahezu geschlossener CO2-Kreislauf. Damit leistet jeder einen wichtigen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz.
  • Einsparung von jährlich 350.000-400.000 Litern Heizöl.
  • Nutzung heimischer Ressourcen mit kurzen Transportwegen. Damit Stärkung der heimischen Wirtschaft, Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen.
  • Verbesserung der Infrastruktur und Attraktivität des Ortes („CO 2-neutrales Dorf“) für junge Familien und künftige Generationen.
  • Zentrales Heizungssystem auf technisch neuestem Stand; dadurch wesentlich geringere Schadstoffproduktion im Vergleich zu separaten Einzelhauslösungen.
  • Keine Kosten durch weitere gesetzliche Maßnahmen wie z.B. geplante Vorschriften und sonstige Neuerungen an der eigenen Heizungsanlage (Feinstaubverordnung, Forderung nach regenerativen Energien je Haus, etc.).